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MIPA (Münchner Interprofessionelle Ausbildungsstation)

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MIPA (Münchner Interprofessionelle Ausbildungsstation) – Einbindung von Apothekern und Analyse sowie Förderung (klinischer) Kompetenzen (ApoKomp)

Die Stiftung Patient & Klinische Pharmazie hat
von 2020 - 2023 in einem hohen Ausmaß ein
interprofessionelles Ausbildungsprojekt gefördert.

Ziel des Projektes ist Lernende aus verschiedenen Gesundheitsberufen

(angehende Ärzt:innen, Pflegekräfte, Apotheker:innen)  bereits in der Ausbildung

zusammenzubringen, die Entwicklung von Kernkompetenzen zu fördern

(u.a. Handlungs- und Teamkompetenzen, Problemlösefähigkeit) und somit Fehler

zu reduzieren und die Patientensicherheit zu erhöhen.
Die Lernenden aus den Gesundheitsberufen übernehmen im Projekt in einem realen Setting im interprofessionellen Team selbständig die Gesundheitsversorgung von Patient:innen unter Supervision und Begleitung von Praxisanleiter:innen.

Weitere Informationen zum Projekt

Promotion zum Thema :MIPA (Münchner Interprofessionelle Ausbildungsstation) – Einbindung von Apothekern und Analyse sowie Förderung (klinischer) Kompetenzen (ApoKomp)

Studien haben gezeigt, dass interprofessionelle Zusammenarbeit die Gesundheitssysteme stärkt und zu besseren Gesundheitsergebnissen für Patienten führt. Um den Grundstein für die spätere gute Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gesundheitsberufen wie Arzt, Apotheker und Pflege zu legen, sollten erste Erfahrung in interprofessioneller Zusammenarbeit bereits in der Ausbildung gelegt werden.  Eine Möglichkeit bieten interprofessionelle Ausbildungsstation an Kliniken.

Am LMU Klinikum wurde Ende 2020 eine solche Station ins Leben gerufen, die MIPA – Müchner Interprofessionelle Ausbildungsstation. Für 5 Wochen dürfen zwei Medizinstudierende, eine/einen Pharmazeut*in im Praktikum (PhiP) und vier Krankenpflegerschüler*innen sechs Patienten betreuen. Die Teilnehmer der MIPA kümmern sich gemeinsam um die Patienten und zwar jeweils in 2 Gruppen á 3 Patienten. Gemeinsam wird besprochen, welche Diagnostik und Behandlung notwendig ist, wer entlassen werden kann, wer für was zuständig ist. Die Teilnehmer der MIPA sollen dabei Einblicke in die Aufgaben und Verantwortlichkeiten ihres eigenen sowie der anderen Berufe erhalten und das Zusammenarbeiten üben. Zur Seite stehen ihnen dabei berufsspezifische Lernbegleiter aus Medizin, Pharmazie und Pflege, die die Arbeit der Teilnehmer begleiten und bei eventuellen Fehlern eingreifen können. Zum ersten Mal in Europa werden in München auch PhiP in eine interprofessionelle Ausbildungsstation integriert.

Die Ausbildung auf der MIPA soll kommunikativen Fähigkeiten, das Erkennen von Patientenbedürfnissen sowie das Verständnis und die Stärkung ihrer individuellen beruflichen Rollen der Teilnehmer fördern. Das Ziel von ApoKomp ist es, den Lernfortschritt in den uni- als auch interprofessionellen Kompetenzen der Pharmaziestudierenden auf den MIPAs zu beurteilen.

Veröffentlichung im Rahmen des Projekts

Im Rahmen des Projektes wurde folgende Publikation veröffentlicht:

Bozic U, Witti MJ, Ralf S, Fischer MR, Zottmann JM, Pudritz YM. Development of the entrustable professional activity 'medication reconciliation' for clinical pharmacy. BMC Medical Education 24, 568 (2024). doi: 10.1186/s12909-024-05504-0 (Open Access)

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