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empower science for patient care

Intensive Care Pharmacist – laufend

Veröffentlichungen im Rahmen des Projekts

Posterpräsentation beim 48. wissenschaftlichen Kongress des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapotheker e.V. in Nürnberg 2023 in der Kategorie Praxis:

 Weyer B, Endres K, Reistle B, Ihbe-Heffinger A, Hilgarth H. Pharmazeutische Betreuung auf der Intensivstation zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit – Standort-übergreifende Etablierung eines standardisierten Dokumentationstools; Poster 48. Krankenhauspharmazie 2023; 44: 195-229.

Hier geht's zum Poster

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Team der Intensive Care Pharmacists auf der 10 Jahre Jubiläumsfeier

Wir gratulieren den 3 Krankenhausapotheken, deren Projekte nach Abschluss des zweistufigen Auswahlverfahrens ausgewählt wurden. Es gab 17 Projekteinreichungen, vielen Dank allen, die sich hier engagiert haben.

 

 

  • Krankenhausapotheke im Marienhaus Klinikum Mainz

  • Krankenhausapotheke des Klinikums Starnberg

  • Apotheke des Marienhospitals, Stuttgart

 

Den ausgewählten Krankenhausapotheken wünschen wir eine erfolgreiche Projektzeit und freuen uns auf eine produktive Zusammenarbeit.

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Starnberg, v.l.n.r.: Dr. Ulrich Jurgan, Facharzt Anästhesiologie und Intensivmedizin,
Dr. Angela Ihbe-Heffinger, Dr. Katharina Endres, Intensive Care Pharmacists, Dr. Andreas Rüchardt, Oberartz Pneumologie

Krankenhausapotheke des
Klinikums Starnberg
Interdisziplinäres, crossfunktionales Medikations- und Risikomanagement im intensivmedizinischen Digitalisierungsumfeld

 

Der intensivmedizinische Medikationsprozess ist komplex und führt mit einer Prävalenz von 4,5-34,1% zu UAWs, die überwiegend vorhersehbar (74-90%) und weitgehend vermeidbar sind (9-63%). Die Parenteraliagabe bedarf im Umfeld von Pandemie, Leiharbeit und Digitalisierungsdruck besonderer Aufmerksamkeit - Medikationsfehler sind hier besonders schwerwiegend. Deshalb werden die Intensive Care Pharmacists Dr. Katharina Endres und Dr. Angela Ihbe-Heffinger am Klinikum Starnberg ab Oktober 2022 pharmazeutische Risikominimierungsstrategien für Patient:innen der interdisziplinären internistischen und anästhesiologischen Intensivstation etablieren. Schwerpunkte sind die Ausweitung vorbereiteter, interdisziplinärer Arzneimittelvisiten zur Lösung arzneimittelbezogener Probleme (ABP), die Standardisierung der Parenteraliagabe sowie deren Akzeptanzförderung durch vorkonfigurierte Datensätze in elektronischen Verordnungssystemen. Durch den interdisziplinären Austausch zwischen den behandlungsführenden Ärzten, der Intensivpflege sowie der Krankenhausapotheke soll die Arzneimitteltherapiesicherheit – AMTS erhöht werden.

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Stuttgart, v.l.n.r.: Dr. Felix Hamler, Assistenzarzt Rekonstruktive Plastische Chirurgie, Barbara Reistle, Intensive Care Pharmacist

Apotheke des Marienhospitals
Stuttgart
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Der „Critical Care Pharmacist“ (ICP) wird im Marienhospital Stuttgart als Ansprechpartner für
Arzneimittel auf der Intensivstation (operative Patienten) und bei Verlegung für nachfolgende Stationen etabliert.
Zu seinen Aufgaben gehört außer der Visitenteilnahme die Medikationsanalyse anhand von
Laborwerten, gefolgt von einer Beratung zur Therapie-Dosisanpassung oder Vermeidung
unerwünschter Nebenwirkungen (pharmazeutische Intervention).
In der Initialphase des Projekts wird anhand einer repräsentativen Patientenstichprobe der Ist-Zustand der pharmazeutischen Interventionen erfasst.
In der Projektphase sollen mehrere Standards überarbeitet und durch Schulungen etabliert werden. Dazu zählen beispielsweise die Dosisanpassung bei Niereninsuffizienz/Dialyse sowie Infusionsschemas und das therapeutische Drugmonitoring (TDM).
Zusätzlich soll der Wechsel von der Intensiv- zur Normalstation pharmazeutisch durch Hinweise im Arztbrief erleichtert werden. Die Arzneimittelsicherheit wird dadurch auch auf der Normalstation verbessert.
Nach Erstellung der Standards wird erneut eine Patient:innenstichprobe erhoben und mit der Initialphase verglichen, um die Effektivität der pharmazeutischen Interventionen darzustellen.

Mainz, v.l.n.r.: PD Dr. Matthias David, Leitung Anästhesiologie und Intensivmedizin, Dr. Bianca Weyer, Intensive Care Pharmacist, Dr. Peter Obitz, Leitung Apotheke

Krankenhausapotheke im
Marienhaus Klinikum Mainz

Seit Herbst 2022 gibt es im Marienhaus Klinikum Mainz einen Intensive Care Pharmacist (ICP) als festen Bestandteil des Behandlungsteams. Dies ist einzigartig innerhalb der Marienhaus-Gruppe und soll als Modell für die Implementierung weiterer Apotheker auf Station dienen.

Intensivpatienten haben oft hochkomplexe Krankheitsbilder, gepaart mit Polypharmazie und Organdysfunktionen. Nicht selten erhalten sie ca. 20 verschiedene Arzneimittel über unterschiedliche Applikationswege. Hier unterstützt der ICP die behandelnden Ärzte dabei die Medikation bei Interaktionen, Nieren- oder Leberinsuffizienzen entsprechend anzupassen. Für Fragen zur Lösung, Kompatibilität oder zur Applikation über Sonden ist der ICP Ansprechpartner für die Pflege. Zudem ist er als Bindeglied zur Apotheke erste Anlaufstelle bei Lieferengpässen und Beschaffung von besonderen Arzneimitteln und Medizinprodukten, sowie an der Erstellung von Standards und Fortbildungen beteiligt. So soll der Medikationsprozess verbessert werden und die Arzneimitteltherapiesicherheit für Patienten auf der Intensivstation erhöht werden.

Während der 2-jährigen Projektphase ist der ICP in das Programm der Stiftung Patient & Klinische Pharmazie eingebunden. Zudem begleitet klinikintern eine interprofessionelle Steuerungsgruppe die Tätigkeit des ICP.

Projektkoordination:

Dr. Heike Hilgarth, Leipzig

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31.12.2021

Deadline für Anträge Stufe 1

Downloads:

Antragsformular

Bestätigungsformular Apothekenleitung

Bestätigungsformular Fachbereichsleitung

31.01.2022

Bescheid Stufe 1

15.03.2022

Deadline für Anträge Stufe 2

01.09.2022

vorraussichtlicher Projektstart

31.08.2024

Voraussichtliches Projektende

Ausschreibung

 

 

Pharmakokinetik und -dynamik können aufgrund pathophysiologischer Veränderungen bei Intensivpatient*innen verändert sein. Darüber hinaus sind der Einsatz komplexer und innovativer Behandlungsmethoden und Pharmakotherapien, häufige Therapie- und Dosisveränderungen und die Anwendung von Arzneimitteln mit geringer therapeutischer Breite Risikofaktoren für das Auftreten unerwünschter Arzneimittelereignisse. Bereits seit 2010 fordert die deutsche interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) die Teilnahme von Apotheker*innen an den Visiten mindestens einmal wöchentlich, sowie eine kontinuierliche konsiliarische Verfügbarkeit auf der Intensivstation. Dies trägt zur Erhöhung der Patienten- und Arzneimitteltherapiesicherheit bei und beeinflusst klinische Parameter wie z.B. Mortalität und Liegedauer positiv.

 

Anders als in Deutschland, ist ein Intensive Care Pharmacist international häufig fester Bestandteil des interprofessionellen Teams der Intensivstation. Die Stiftung Patient & Klinische Pharmazie hat das Ziel, die Etablierung der Klinischen Pharmazie in Deutschland insbesondere im stationären Bereich aktiv und breit zu fördern. Es werden 2 bis 3 Projekte gefördert, die durch den Intensive Care Pharmacist die klinische Pharmazie auf der Intensivstation konkret umsetzen. Die Stiftung Patient & Klinische Pharmazie möchte mit dieser Ausschreibung ausdrücklich kleine und mittlere Krankenhausapotheken unterstützen und lädt alle Kolleg*innen dieser Häuser herzlich ein, Anträge einzureichen. Promotionen sind ausgeschlossen.

Antragsberechtigt sind Apotheker*innen einer deutschen, nicht-universitären Krankenhausapotheke. Das Projekt umfasst zwei Jahre Förderungsdauer und beinhaltet Personalkosten in Höhe von 50-100% TV-L E14, der Umfang ist an das beantragte Projekt anzupassen. Die Ausschreibung erfolgt in einem zweistufigen Prozess.

Das Antragsformular für Stufe 1 ist bis zum 31.12.2021 per E-Mail mit einer kurzen Projektdarstellung (Ausgangssituation, Ziel, Durchführung, beantragter Stellenumfang), dem Nutzen für Patient*innen und Einrichtung, dem Verstetigungspotential, der Eigenleistung, und der Zustimmung der Apothekenleiterin/des Apothekenleiters und der Klinikdirektorin/des Klinikdirektors (Fachbereichsleitung) einzureichen. Nach einer Vorauswahl durch den Vorstand der Stiftung und Expert*innen, reichen die Antragsteller*innen in Stufe 2 eine ausführlichere Antragsbeschreibung bis zum 15.03.2022 ein.

Für die Apotheker*innen, die in den bewilligten Projekten mitarbeiten, wird ein verpflichtendes Tutorial angeboten und eine enge Zusammenarbeit empfohlen mit dem Ziel, gemeinsam Kompetenzen auf dem Gebiet zu entwickeln. Über die klinisch-pharmazeutische Tätigkeit des Intensive Care Pharmacist ist eine zeitsparende Dokumentation zu führen, die mit der Stiftung verbindlich abzustimmen ist. Die geförderten Projekte reichen zudem jährlich einen Bericht bei der Stiftung ein.

Mit der Einreichung eines Antrags stimmt die/der Antragsteller*in zu, dass alle dort genannten Angaben für die Bearbeitung durch die Stiftung verwendet und gespeichert werden.

Benutzen Sie bitte für die Antragstellung folgende Dokumente, die hier zum Download bereit stehen:

 

Zum Ausfüllen benutzen Sie bitte Adobe Reader o.ä..
Schicken Sie bitte das unterschriebene Antragsformular und die unterschriebenen Bestätigungsformulare eingescannt per E-Mail an info@pukph.org bis spätestens 31.12.2021.

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