Ausschreibung
15.05.2026
Deadline für Anträge Stufe 1
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Downloads:
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15.06.2026
Bescheid Stufe 1
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15.09.2026
Deadline für Anträge Stufe 2
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Ab 2027
Projektstart
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2029-2030
Voraussichtliches Projektende
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Multizentrisches Projekt: Nutzen des klinischen Pharmazeuten
in der interprofessionellen Zusammenarbeit für die Arzneimitteltherapiesicherheit in Universitätskliniken
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Die Arzneimitteltherapie ist die häufigste medizinische Maßnahme im Krankenhaus und stellt gleichzeitig einen Hochrisikoprozess dar. International, aber auch in einzelnen Settings national, konnte gezeigt werden, dass Apotheker:innen in interprofessioneller Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft und Pflege die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) im Krankenhaus erhöhen können. Studien aus Deutschland sind in der Regel monozentrisch, die Übertragbarkeit von Konzepten auf andere Standorte ist unzureichend untersucht. Das Arbeitsumfeld hat sich zudem durch die Verfügbarkeit von Clinical Decision Support Systems (CDSS) und KI-Programmen in den letzten Jahren stark geändert und die Frage nach dem zusätzlichen Benefit klinisch-pharmazeutischer Tätigkeit aufgeworfen. Studien mit klinisch harten Endpunkten und ökonomischen Evaluationen sind unterrepräsentiert.
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Daher hat sich die Stiftung Patient & Klinische Pharmazie zum Ziel gesetzt, ein multizentrisches Projekt an deutschen Universitätskliniken zu fördern, das den Nutzen klinisch-pharmazeutischer Dienstleistungen mit qualitativ hochwertiger Evidenz belegt. Gefördert wird ein Projekt, das an 3–4 deutschen Universitätsapotheken in gleicher Form durchgeführt wird. Thematisch werden keine Vorgaben festgelegt – es können z.B. besondere Patienten- oder Arzneimittelgruppen, kritische Versorgungsschritte oder der Einbezug innovativer digitaler Technologien (CDSS, KI) im Fokus stehen.
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Antragsberechtigt sind Konsortien aus 3–4 Krankenhausapotheken deutscher Universitätskliniken. Ein:e Hauptantragsteller:in (Konsortialführung) sowie eine Stellvertretung sind zu benennen. Beide müssen approbierte Apotheker:innen mit Promotion und Erfahrung in der klinisch-pharmazeutischen Forschung sein. Die Zustimmung der Apothekenleitung und der ärztlichen Kooperation (Klinikdirektion) ist erforderlich.
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Das Projekt ist auf maximal drei Jahre Förderungsdauer angelegt. Der geplante Start für die Projekte ist 2027, das voraussichtliche Projektende liegt in den Jahren 2029–2030. Die Ausschreibung erfolgt in einem zweistufigen Prozess.
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Der Projektantrag für Stufe 1 umfasst u. a. eine Projektskizze (max. 5 Seiten) mit Darstellung des Projektes, das Kontaktformular, Lebensläufe, Bestätigungsschreiben der Apothekenleitung(en) und Kooperationspartner:innen sowie Publikationsverzeichnisse. Eine vollständige Auflistung der einzureichenden Dokumente sowie weitere Details entnehmen Sie bitte der Ausschreibung. Einreichungen sind nur als ein zusammengefügtes PDF per E-Mail möglich. Rückfragen können an info@pukph.org gerichtet werden.
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Nach einer Vorauswahl der eingereichten Projekte unter Hinzuziehung von externen Fachleuten wird in Stufe 2 eine ausführlichere Antragsbeschreibung eingereicht. Detaillierte Informationen dazu erhalten die ausgewählten Antragstellenden mit dem Bescheid zu Stufe 1.
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Mit der Einreichung eines Antrags stimmen die Antragstellenden zu, dass alle dort genannten Angaben für die Bearbeitung durch die Stiftung verwendet und gespeichert werden.
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Benutzen Sie bitte für die Antragstellung folgende Dokumente:
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Schicken Sie bitte das unterschriebene Kontaktformular zusammen mit dem Projektantrag als ein zusammengefügtes PDF per E-Mail an info@pukph.org bis spätestens 15.05.2026.
